Der richtige Umgang mit der Umsatzsteuer im grenzüberschreitenden Handel ist für Exporteure von entscheidender Bedeutung. Zu beachten sind Gesetze zu Verbringungsnachweisen (z. B. Gelangensbestätigung) ebenso wie Sonderregeln für innergemeinschaftliche Reihen- und Dreiecksgeschäfte. Im Rahmen der sog. "Quick Fixes" sind bereits zum 01.01.2020 umfangreiche Änderungen bei der Dokumentation von USt.-Id.-Nummern, bei der Zusammenfassenden Meldung, bei Reihengeschäften und bei Konsignationslagern wirksam geworden. Die Vielzahl von Regelungen im Bereich der Lieferungen, Dienstleitungen und Werk-/Montagelieferungen macht die Handhabung in der EU oft komplizierter als mit Drittländern und selbst gestandene Experten können schon einmal den Überblick verlieren, welche Vorschriften gelten und welche Erleichterungen/Vereinfachungen es gibt.
Anhand zahlreicher Fallbeispiele werden nicht nur Risiken, sondern insbesondere Handlungsempfehlungen und Gestaltungsmöglichkeiten für die Exportpraxis aufgezeigt.
Ihr Referent
Stefan Schuchardt, Contradius Export- und Zollberatung, Ahnatal/Kassel
Seminarinhalte
1. Die Lieferung beweglicher Ware (EU und Drittländer)
- Voraussetzungen einer steuerfreien innergemeinschaftlichen Lieferung
- Neue Anforderungen an die Rechnungsstellung im EU-Binnenmarkt
- Exkurs: Intrahandelsstatistik und Zusammenfassende Meldung
- Prüfung der USt.-Id.-Nr., Vereinfachungsmöglichkeiten
- Buch- und Belegnachweise, Gelangensbestätigung, Beispielfälle
- Aufbau und Inhalt einer EU-Rechnung
- Beispielfälle zur innergemeinschaftlichen Verbringung
- Innergemeinschaftliche Reihengeschäfte, Beispielfälle
- Innergemeinschaftliche Dreiecksfälle, Beispielfälle
- Lieferungen Subunternehmer, vorgeschaltete Be- und Verarbeitungen, Beispielfälle
- Ausfuhranlieferungen und Reihengeschäfte mit Drittländern
2. Das Erbringen von Dienstleistungen im Binnenmarkt
- Systematik bei der Umsetzung von Dienstleistungen
- Dienstleistungen für Privatpersonen und Unternehmer, Beispielfälle
3. Sonderfälle der internationalen Umsatzsteuer
- Lieferungen und Seeschiffe
- Werk-/ Montagelieferungen im Binnenmarkt
4. Sonstige steuerliche Aspekte innergemeinschaftlicher Lieferungen und Leistungen
- Vorsteuervergütungsverfahren für deutsche Unternehmen im Ausland
- Vorsteuervergütungsverfahren für ausländische Unternehmen in Deutschland
Zielgruppe
Geschäftsführer, Leiter und Mitarbeiter aus den Bereichen Exportabwicklung, Finanz- und Rechnungswesen
Preis: 175,00 €
Der Preis gilt pro Veranstaltungsteilnehmer.
175,00 EUR Teilnehmerentgelt (steuerbefreit nach § 4 Nr. 22a UStG)
Teilnahmevoraussetzungen
- Technische Plattform: Zoom >>> Bitte stellen Sie sicher, dass die verwendete Software „ZOOM“ bei Ihnen zugelassen ist und nicht IT-seitig gesperrt ist!
- Sie buchen das „Online-Seminar“ bei der IHK Halle-Dessau. Einige Tage vor dem Termin des von Ihnen gebuchten „Online-Seminars“ erhalten Sie von uns einen „Einwahllink“ und die Seminarunterlagen in digitaler Form. Diese können Sie dann gerne ausdrucken und sich so auch während des „Online-Seminars“ direkt Notizen machen.
- Sie müssen keine Software installieren, sondern einfach eine „exe-Datei“ zur Einwahl in den „virtuellen Seminarraum“ bestätigen. Mit Ihren Seminarunterlagen erhalten Sie eine „Bedienungsanleitung“ für einen einfachen und schnellen Zugang in den „Seminarraum“. Sollte es trotzdem noch Probleme geben, steht Ihnen während des „Online-Seminars“ zusätzlich eine Hotline für eventuelle Fragen zur Verfügung.
Bitte haben Sie Verständnis, dass dieses Seminar ausschließlich von Mitgliedsunternehmen der IHK Halle-Dessau gebucht werden kann.
Diana Hofmann
Ihre Ansprechpartnerin
Telefon: 0345 2126-282, E-Mail: export@halle.ihk.de
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3. November 2026, 9:00 - 17:00 Uhr (MEZ)